Commerzbank braucht keine Staatshilfe

Die Commerzbank benötigt eigenen Angaben zufolge zur Schließung der Kapitallücke keine staatliche Hilfe. Die europäische Bankenaufsicht EBA hatte eine Lücke von 5,3 Milliarden Euro festgestellt und diese soll der Commerzbank nach nun mit eigenen Finanzmitteln geschlossen werden. Die Kernkapitalquote soll nach einer Forderung der EBA bei neun Prozent liegen und um dieses Ziel zu erreichen, senkte die Commerzbank schon die mit Risiko belegten Aktiva. Die Kapitalanforderungen sind dadurch 1,6 Milliarden Euro niedriger ausgefallen.

Im vierten Quartal 2011 konnte die Bank zudem einen Gewinn von 1,2 Milliarden Euro erwirtschaften. Der Verkauf der ehemaligen Dresdner Bank Zentrale und des russischen Bankhauses Promsvyazbank spülte zusätzlich 200 Millionen Euro in die Kasse. Die EBA-Anforderungen belaufen sich nur noch auf 2,3 Milliarden Euro und dieser Betrag soll mit der Reduzierung der Risikogeschäfte um weitere 1,5 Milliarden Euro gesenkt werden.

Bei den außertariflich beschäftigten Mitarbeitern werden 250 Millionen Euro eingespart, weil diese ihre variable Vergütung in Aktien erhalten. Die Kostensenkung im externen Geschäft soll 150 Millionen Euro einsparen. Nach Angaben der Commerzbank soll in den ersten sechs Monaten dieses Jahres ein Gewinn von 1,2 Milliarden Euro erzielt werden.

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