Nach einer Einschätzung der Bankenaufseher gelten weltweit 28 Banken als systemrelevant und sollte es auch nur bei einer zu einer finanziellen Schieflage kommen, so könnte dies zu einem Zusammenbruch des Finanzsystems führen. Zur Zeit ist die Liste der Banken noch geheim aber die Commerzbank und die Deutsche Bank sollen dazu gehören. Ein Eigenkapitalaufschlag soll bei den Systembanken verhindern, dass diese sich an zu riskanten Finanzgeschäften beteiligen. Dies berichtete der Baseler Ausschuss für Finanzstabilität (FSB). Die FSB bauen die Basis für die G20-Staaten auf deren Politiker im November darüber entscheiden werden wie stark die Zügel für die systemrelevanten Banken sein sollen.
Die Höhe des Eigenkapitalaufschlags kann sich auf 1,0 bis 2,5 Prozent der Bilansumme belaufen. Wenn eine Bank zu groß werden sollte, kann sich der Zuschlag sogar auf 3,5 Prozent belaufen. Jede Bank weltweit soll bis zum Jahr 2013 in einem Zeitraum von sechs Jahren ein Kernkapital aufbauen welches sich auf sieben Prozent beläuft. Die Auswahl der 28 Banken erfolgte aus 73 Finanzhäusern aus 17 Ländern. Es soll einmal eine jährliche Prüfung stattfinden in deren Rahmen festgelegt wird wie systemrelevant die Bank ist. Wenn es zu einer Krise kommt und ein großes Bankhaus zusammenbrechen sollte, so gelten dafür Regeln welche die FSB noch festlegen wird. Die Aktionäre und Anleihenkäufer müssten bei einem Zusammenbruch aber auf jeden Fall mit Verlusten rechnen.
Quelle: Pixabay.de
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