Nach einer Einschätzung der Beratungsfirma Scorpio Partnership müssen die Banken in der Vermögensverwaltung mit sinkenden Geldeinzahlungen von Wohlhabenden rechnen. Im Jahr kletterte das durch die Banken verwaltete Vermögen der Reichen und Superreichen um 11,1 Prozent aber einer der Hauptgründe dafür war die positive Entwicklung auf den Finanzmärkten. In Bezug auf die Geldzuflüsse wurde beim Wachstum ein Rückgang von knapp 19 Prozent festgestellt. Die Millionäre vertrauen den Banken zwar noch ihr neues Geld an aber das Niveau ist fast stagnierend.
Die Finanzbranche hat offenbar Schwierigkeiten neue Kunden zu gewinnen, da die Reichen scheinbar nicht überzeugt davon sind die Angebote der Banken in Ansprüche zu nehmen. Die Kosten für die Regulierung sind bei den Bankhäusern seit dem Ende der Finanzkrise gestiegen. Ein weiteres Probleme sind die geringen Gewinne welche sie mit den skeptischen Kunden erzielen, da diese das Geld nur in Kapitalanlagen mit geringen Risiko investieren oder es gleich auf dem Bankkonto geparkt wird. Die Kostenquote belief sich im Jahr 2010 in Bezug auf jeden verdienten US-Dollar durchschnittlich auf 70 Cent und ist nun auf 80 Cent gestiegen.
Im Rahmen der Studie wurden knapp 200 Banken befragt. Die Bank of America verwaltet mit 1,94 Billionen US-Dollar das meiste Vermögen und belegt damit auf der Scorpio Rangliste den ersten Platz. Auf den zweiten Platz landet Morgan Stanley mit 1642 Milliarden US-Dollar, dahinter folgen die UBS und Wells Fargo die 1560 bzw. 1398 Milliarden US-Dollar verwalten. Die Credit Suisse belegt mit 865 Milliarden US-Dollar nur den fünften Platz während die Deutsche Bank AG mit ihren 369 Milliarden US-Dollar nur auf den achten Platz landete.

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