Die drohende Staatspleite Griechenlands hat nun Italien erreicht und zwar schuldet der EU-Mitgliedsstaaat deutschen Banken rund 120 Milliarden Euro. Nach Angaben der Bundesbank hatten sich die Schulden mit Stand Ende April auf 117,5 Milliarden Euro belaufen. Der italienische Staat muss allein 35,5 Milliarden Euro zurückzahlen und bei Banken sind es 38,4 Milliarden Euro. Der Schuldenstand von Unternehmen aus Italien liegen bei 43,6 Milliarden Euro. Im Vergleich dazu sind die offenen Kredite des griechischen Staats deutscher Bank an Griechenland mit 10 Milliarden Euro relativ gering.
Wie die Statistik der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) berichtet, sind die französischen Banken die größten Gläubiger Italiens und zwar hatten sie Ende 2010 insgesamt 98 Milliarden Euro in Staatsanleihen investiert. Die deutschen Banken waren mit 51 Milliarden Euro bei Staatsanleihen des Landes aktiv. Die Staatsschulden Italiens belaufen sich nach der BIZ-Statistik auf rund 1,84 Billionen Euro und ist damit fast genauso hoch verschuldet wie Deutschland. Die Bundesrepublik Deutschland ist mit knapp 2 Milliarden Euro stark verschuldet und die Schulden können nur relativ langsam abgebaut werden.
Deutsche Banken mit 120 Milliarden Euro in Italien aktiv
12. Juli 2011
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