Nach einem Bericht des “Wall Street Journal” hat der Hedge Fonds-Manager John Paulson im vergangenen Jahr staatliche 5 Milliarden US-Dollar verdient. Ein Teil der Gewinne befinde sich jedoch nur Papier und spiegelt Beteiligungen wieder deren Wert sich jederzeit nach unten bewegen könnte. Es wurden außerdem Verkäufe getätigt die zum Milliardengewinn beisteuerten. Im Jahr 2007 verdiente Paulson mit Spekulationsgeschäft gegen Billig-Hypotheken schon vier Milliarden US-Dollar. Die Investmentfirmen und Hedge Fonds verdienen nach der Wirtschaftskrise wieder Milliarden und davon profitieren vor allem die Gründer.
Die US-Investmentbank Goldman Sachs zahlte ihren weltweit 36.000 Mitarbeitern ein durchschnittliches Jahresgehalt mit Prämien im Umfang von 431.000 US-Dollar. Einem Großteil der US-Bürger geht es allerdings schlecht, denn 40 Millionen beziehen Lebensmittelmarken und Millionen sind noch immer arbeitslos. Die Wirtschaft wächst nur langsam und es wird noch Jahre dauern bevor sie sich tatsächlich erholt haben wird. Die Finanzmarkt-Regeln für die Banken sind zwar verschärft worden aber dennoch werden Milliarden darunter mit hochriskanten Finanzprodukten verdient.
Hedge-Fonds-Manager verdient 5 Milliarden US-Dollar
28. Januar 2011

Letzte Kommentare