Der Frankfurter Finanzkonzern Deutsche Bank AG hat im Geschäftsjahr 2009 einen Gewinn von 5 Milliarden Euro erwirtschaftet. Im Jahre 2008 hatte das Unternehmen noch einen wenig erfreulichen Verlust von knapp 4 Milliarden Euro eingefahren. Das Investmentbanking hat zu dem Gewinn einen beachtlichen Beitrag geleistet und belief sich auf 3,5 Milliarden Euro. Der Gewinnanteil beläuft sich somit auf über 60 Prozent. Zwar haben die anderen Geschäftsbereiche ebenfalls profitabel gearbeitet aber hatten keine Milliardengewinne verbucht.
Das stabile Privatkundengeschäft verzeichnete einen Rückgang seines Gewinns von 50 Prozent auf 458 Millionen Euro. Die Privatkunden waren mit Aktiengeschäften vorsichtig und Abfindungszahlungen hatten sich negativ auf das Ergebnis ausgewirkt. Der Konzern verzeichnete im vierten Quartal einen Gewinn von 1,3 Milliarden Euro während Analysten mit durchschnittlich 650 Millionen Euro gerechnet hatten. Die Kernkapitalquote konnte die Bank gegenüber dem Vorjahr von 10,1 auf 12,6 Prozent steigern. Nach Einschätzung des langjährigen Konzernchefs Josef Ackermann erholt sich die Wirtschaft zwar langsam und die Finanzmärkte stabilisieren sich aber die aktuelle Krise wird seiner Meinung nach dennoch eine Weile dauern.
Deutsche Bank AG schreibt Milliardengewinn
4. Februar 2010

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